63. Internationale Kfz-Beleuchtungsaktion 2019

Von Fred Henschel

Funktionierende und richtig eingestellte Fahrzeugbeleuchtung ist ein absolutes Sicherheits-Muss, nicht nur in der dunklen Jahreszeit. Daher wird die Beleuchtung bei jeder Hauptuntersuchung (HU) geprüft und die Plakette nur vergeben, wenn keine sicherheits-beeinträchtigenden Mängel vorliegen.

Foto: R. Wachow

Von links: Kfz-Meister Dieter Biehl, Hartmut Brauer (Beisitzer Kreisverkehrswacht), Dieter Enders (Ehrenvorsitzender des ADAC Mittelrhein), Nico Heines (Auszubildender), Mischa Katzwinkel (stellvertretender Vorsitzender Kreisverkehrswacht), Fred Henschel (Vorsitzender Kreisverkehrswacht), EPHK Hans-Christian Schlemm (Leiter der Polizeiinspektion Altenkirchen), Oliver Schrei (Geschäftsführer der Westerwaldbus GmbH)

Im Oktober jeden Jahres können Auto- und Lkw-Fahrer kostenfrei am Licht-Test teilnehmen und die Scheinwerferfunktionen, die Leuchtweiteregulierung, die rückwärtige Beleuchtungseinrichtung und das Bremslicht testen lassen. Organisatoren sind der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) gemeinsam mit zahlreichen anderen Partnern. Schirmherr ist der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer. Umso höher bewerten wir es, dass er die Aktion unverändert als Schirmherr unterstützt. Traditionell werden auch die Länderminister in unsere wichtige Initiative eingebunden, um an ihre Polizeidienststellen zu appellieren, im Aktionsmonat Oktober verstärkt auf die Fahrzeugbeleuchtung zu achten.

Wir appellieren daher an alle Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, dass sie auch am Tage dafür Sorge tragen, optimal zu sehen und gesehen zu werden. Daher sollten sie – freiwillig – auch am Tag mit Abblendlicht fahren, aber auch darauf achten, dass ihre Sehkraft ungeschmälert ist. Sehen und gesehen werden – im Straßenverkehr kann dieses Motto Leben retten!

Die Aktion wird, wie in den Vorjahren, zwischen dem 1. und dem 31. Oktober 2019 durchgeführt. In diesem Zeitraum prüfen Kfz-Werkstätte und mobile Prüfstände die komplette Beleuchtungsanlage von Pkw, Motorrädern, Lkw und landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Nach bestandener Prüfung bzw. nach Behebung von Mängeln kommt der Prüfaufkleber „LICHTTEST 19“ auf die Windschutzscheibe. Dieser gilt bei den im gleichen Zeitraum durchgeführten Polizeikontrollen als Nachweis für eine überprüfte Lichtanlage. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer: Der Licht-Test macht seit mehr als 60 Jahren unsere Straßen sicherer.

Zum Auftakt der diesjährigen Kfz-Beleuchtungs-Aktion ließ der Geschäftsführer der Westerwaldbus des Kreises Altenkirchen GmbH in 57520 Steinebach, Herr Oliver Schrei, die Lichtanlage seines Dienst-Pkws in der Altenkirchener Autozentrale Sturm GmbH in 57610 Altenkirchen überprüfen.

Überprüft werden:

  • Fern- und Abblendlicht;
  • Nebel-, Such- und andere erlaubte Zusatzscheinwerfer;
  • Begrenzungs-/Parkleuchten;
  • Bremsleuchten;
  • Schlussleuchten;
  • Warnblinkanlage;
  • Fahrtrichtungsanzeiger und
  • Nebelschlussleuchte.

Im Landkreis Altenkirchen wird die Beleuchtungsaktion als Gemeinschaftsaktion von der Kreisverkehrswacht des Landkreises Altenkirchen e.V. (KVW), der Polizei, dem ADAC sowie der Kfz-Innung getragen.

Bilanz des Licht-Tests 2018

Jeder dritte Pkw fährt mit mangelhaftem Autolicht, das sind eindeutig zu viele.

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64. Internationale Kfz-Beleuchtungsaktion 2020

Von Fred Henschel

Licht-Test: Mitmachen lohnt sich! Jedes Jahr im Oktober haben alle Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer die Chance in punkto Licht und Sicherheit zu punkten: Beim Licht-Test in einem Kfz-Meisterbetrieb.  

Foto: KVW

Von links: EPHK Hans-Christian Schlemm (Leiter der Polizeiinspektion Altenkirchen), Peter Stöckigt (Geschäftsführer Kreisverkehrswacht), Hartmut Brauer (Beisitzer Kreisverkehrswacht), Landrat Dr. Peter Enders, Mischa Katzwinkel (stellvertretender Vorsitzender), Dieter Enders (Ehrenvorsitzender ADAC Mittelrhein), Fred Henschel (Vorsitzender Kreisverkehrswacht), Ulf Hakvoort, Jens Klöckner, Rebecca Korn (Hakvoort Automobile GmbH).

Was ist der Licht-Test?

  • die erfolgreichste Verkehrssicherheitsaktion in Deutschland
  • bei der acht Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung getestet werden

Zum Auftakt der diesjährigen Kfz-Beleuchtungs-Aktion ließ der Kreischef des Landkreises Altenkirchen, Herr Landrat Dr. Peter Enders die Beleuchtungsanlage seines Dienst-Pkws bei der Firma Hakvoort Automobile GmbH in 57610 Altenkirchen überprüfen.

„Blindflüge“ müssen nicht sein. Autos, die im Oktober beim kostenlosen Licht-Test in den Kfz-Betrieben überprüft werden, sind auf der sicheren Seite. Denn defekte Lichtanlagen werden entdeckt und korrigiert. Der Licht-Test ist ein Service, bei dem die Kfz-Werkstätten kleine Mängel sofort und kostenlos beheben. Kostenpflichtig sind der Austausch defekter Teile und die zeitaufwändige Einstellung komplexer intelligenter Scheinwerfersysteme.

Beim Licht-Test werden acht Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung auf Funktion und richtige Einstellung nach den Vorgaben der Straßenverkehrszulassungsordnung getestet:

  • Nebel-, Such- und andere erlaubte Zusatzscheinwerfer;
  • Fern- und Abblendlicht;
  • Begrenzungs- und Parkleuchten;
  • Bremslichter;
  • Schlusslichter;
  • Warnblinkanlage;
  • Fahrtrichtungsanzeiger;
  • Nebelschlussleuchte.

Organisatoren sind der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) gemeinsam mit zahlreichen anderen Partnern. Schirmherr ist der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Traditionell werden auch die Länderminister in unsere wichtige Initiative eingebunden, um an ihre Polizeidienststellen zu appellieren, im Aktionsmonat Oktober verstärkt auf die Fahrzeugbeleuchtung zu achten.

Wir appellieren daher an alle Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, dass sie auch am Tage dafür Sorge tragen, optimal zu sehen und gesehen zu werden. Daher sollten sie – freiwillig – auch am Tag mit Abblendlicht fahren, aber auch darauf achten, dass ihre Sehkraft ungeschmälert ist. Sehen und gesehen werden – im Straßenverkehr kann dieses Motto Leben retten!

Die Aktion wird, wie in den Vorjahren, zwischen dem 1. und dem 31. Oktober 2020 durchgeführt. In diesem Zeitraum prüfen Kfz-Werkstätte und mobile Prüfstände die komplette Beleuchtungsanlage von Pkws, Motorrädern, Lkws und landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Nach bestandener Prüfung bzw. nach Behebung von Mängeln kommt der Prüfaufkleber „LICHTTEST 20“ auf die Windschutzscheibe. Dieser gilt bei den im gleichen Zeitraum durchgeführten Polizeikontrollen als Nachweis für eine überprüfte Lichtanlage. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer: Der Licht-Test macht seit mehr als 60 Jahren unsere Straßen sicherer.

Bilanz des Licht-Tests 2019

Im vergangenen Jahr war die Mängelquote zwar etwas rückläufig, aber immer noch fielen 28,8 Prozent der Fahrzeuge wegen Fehlern bei der Beleuchtung auf. Jeder fünfte Autofahrer war mit mangelhaften Scheinwerfern unterwegs, fast jeder zehnte blendete damit sogar andere Verkehrsteilnehmer.

Die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen haben im Oktober 2019 wieder mehrere Millionen Fahrzeugbeleuchtungen überprüft. Mehr als 100 000 dieser Tests flossen in die Statistik ein:

Hauptscheinwerfer defekt:                                    20,3%;

Hauptscheinwerfer zu hoch eingestellt:             8,5%;

Hauptscheinwerfer zu niedrig eingestellt:          8,3%;

Rückwertige Beleuchtung:                                   7,9%.

Im Landkreis Altenkirchen wird die Beleuchtungsaktion als Gemeinschaftsaktion von der Kreisverkehrswacht des Landkreises Altenkirchen e.V. (KVW), der Polizei, dem ADAC sowie der Kfz-Innung getragen.